Slot Machine – die einarmigen Banditen

Stellen wir uns doch einmal dumm und gehen davon aus, dass Geld, wenn es denn von irgendwem gezahlt wird, auch an irgendwen gezahlt wird. Nachdem wir also mehr Augaben haben denn je, stellt sich doch die Frage, wer profitiert von der Ausgabemanie der öffentlichen Hand und der Spekulationswut der Banken und hat mehr Einnahmen denn je. Wo sitzen denn die kleinen reichen Männchen, die sich der “Slot Machines” öffentliche Hand und “freie Wirtschaft” bewusst, gezielt und scheinbar mit eigener Steuerung bedienen?

Und was ist mit deren Ausgaben? Wo landen die dann wieder? Die werden doch nicht alles unter dem Kopfkissen bunkern und der Prinzessin auf der Erbse namhafte Konkurrenz machen? Und auch nicht von den gegenwärtigen Inflationsraten verschluckt. Wo also sind die Moneten hin und wer bitte sitzt darauf?

Vielleicht sollten wir über eine globale Milliardär-Besteuerung nachdenken und das maximale Privatvermögen einer Familie auf 1 Milliarde beschränken. Wer rechnet denn bitte mal aus, wie viel Geld das bringt. Wäre eine interessante Hausnummer würde ich sagen. Wäre vielleicht auch so eine Art Spekulationshöchstgrenze. Oder ist das Unsinn, weil die kleinen, dicken, reichen Männlein sich die Entscheidungsträger längst gekauft haben und diese in rein deren Interessen handeln – natürlich nur, weil es gar nicht mehr anders geht, im globalen Wettbewerb. Und wem das nicht passt, na bittesehr, der kann ja nach Kuba auswandern oder sich auf die letzten Quadratmeter Urwald zurückziehen, bis die Bulldozer kommen.

avatar

Über LuM

Wahrheit „= Eine Fackel, aber eine ungeheure; deswegen suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbei zu kommen, in Furcht sogar, uns zu verbrennen.” Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

One Kommentar

  • avatar LuM
    Juni 25, 2010 | Permalink | Antworten

    Geiler Ansatz, aber warum eigentlich 1 Milliarde Privatvermögen? 1 Millionen tuts sicher auch, oder?

Hinterlasse einen Kommentar

Sag was!

Deine eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

nach oben