Gehts noch?

Das wird der FDP nun gar nicht gefallen. Versucht man seitens der Parteispitze die momentanen katastrophalen Umfragewerte einfach totzuschweigen, hat heute die Parteikollegin Dyckmans, ihres Zeichens Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ein neues Loch gegraben, in die die Sympathiewerte fallen können.

Wie auf Welt Online zu lesen war tritt Frau Dyckmans dafür ein, dass auch HartzIV Empfänger ein Recht auf Genußmittel hätten und schließt dabei Bier und Zigaretten ausdrücklich mit ein.

Wir wissen nicht wie viel Geld die Bundesregierung jährlich für Präventionsstrategien im Bereich Suchtvermeidung, Alkohol- und Tabakmißbrauch (insbesondere bei Jugendlichen) aufwendet, aber es werden sicherlich etliche Millionen sein.

Und viele dieser Jugendlichen leben nun mal auch in Hartz IV Familien und anstatt die Eltern dazu anzuhalten durch Vorbild gebendes Verhalten diese Anstrengungen der Regierung zu unterstützen, proklamiert nun ausgerechnet die Drogenbeauftragte der Regierung den (maßvollen) Genuß von Rauschmitteln.

Bei aller Liebe, dafür gibt es nur eine vernünftige Reaktion: Rücktritt, und zwar gleich und ohne lange Diskussion.

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Über LuM

Wahrheit „= Eine Fackel, aber eine ungeheure; deswegen suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbei zu kommen, in Furcht sogar, uns zu verbrennen.” Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

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